Einleitung
Autor der folgenden Aufsätze zu Themen des Blindenfußballs ist kein Fachmann des Sports. Weder Übungsleiter noch Mediziner haben mitgewirkt. Nicht wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern eigene Beobachtungen sowie dazugehörige Gedanken fließen in die Texte ein. Der Autor ist Aktiver und Funktionär. Er war im Aufbau auch Trainer der eigenen Fußballmannschaft.
Naturgemäß setzen sich die dargelegten Überlegungen dem Vorwurf der Subjektivität aus. Dies wird bewusst in Kauf genommen und bietet auf diese Weise vielleicht vermehrten Anlass zur Diskussion.
Denn darum geht es letztendlich. Der Blindenfußball ist in Deutschland eine blutjunge Sportart. Ins kalte Wasser stürzten sich sowohl Aktive wie auch Initiatoren von Turnieren, Bundesliga und Nationalmannschaft. Somit ist es an der Zeit, sich einmal tiefere und weiterführende Gedanken um den Blindenfußball zu machen. Nur auf diese Weise kann es gelingen, diesen rasanten Sport aus seiner turbulenten und erfolgreichen Startphase in eine sichere Zukunft zu führen.
Feste Strukturen einer Meisterrunde sowie weiterhin ein hohes Maß an individuellem Engagement der Aktiven sind hierfür unabdingbar. Die Mehrung der Blindenfußballer muss eines der wichtigsten Ziele bleiben. Das positive Herangehen an den Blindenfußball seitens der Öffentlichkeit muss weiterhin durch attraktiven Sport genährt werden. Fußball ist eine Marke in Deutschland. Diesen unschätzbaren Vorteil sollte diese junge Behindertensportart nutzen.
Nicht nur für die Beteiligten sind die folgenden Aufsätze gedacht. Gerade den Unbeteiligten, die sich für Blindenfußball interessieren, sollen die Besonderheiten, manche Feinheiten und auch die Parallelen zum bekannten Fußball nahegebracht werden. Dieser Sport hat seine Eigenheiten, doch letztlich muss auch hier der Ball einfach nur ins Tor.
1. Das Spiel |
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3. Der Ball |
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9. Das Voy |
10. Der Rufer |
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11. Der Kopfschutz |
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13. Das Dribbling |
14. Der Strafstoß |
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15. Der Eckstoß |
16. Der Abfangjäger |
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19. Fazit 2008 |
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21. Das neue Voy |
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23. Der Freistoß |
24. Der Torhüter |
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25. Aktiver Adressat |
26. Das Doppeln |
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27. Das Querspiel |
28. Kreuz und quer |
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29. Fazit 2009 |
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31. Fazit 2010 |
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33. Schein ist Sein? |
34. MTV Deutschland |
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Schlusswort
Abschließend will und kann diese Sammlung von Themen des Blindenfußballs nicht sein. Die Sichtweise des Torhüters bspw. wurde bewusst ausgeklammert. Hierüber sollten eher die Schlussmänner selber schreiben. Wichtige Fragen wie die Entwicklung des Schiedsrichterwesens oder die Schaffung neuer und angemessener Spielstätten blieben unberücksichtigt. Der Blindenfußball in Deutschland ist sehr jung. Die Zukunft wird zeigen, wie professionell an diesen Baustellen gearbeitet wird. Heikle Themen wie die Anspruchshaltung mancher Aktiver wurden ebenfalls nicht angesprochen. Dies sind Dinge, die sich im Laufe der Zeit einspielen werden.
Schön wäre, wenn der Reiz dieses neuen Sports an vielen Stellen durchschimmert. Blindenfußball ist für den Aktiven eine gigantische Herausforderung. Dieser Sport hat so viele Facetten, bietet derart große Entwicklungsmöglichkeiten, dass er jeden motivierten Ballsportler nur begeistern kann. Die hier niedergeschriebenen Überlegungen sollen als Denkanstoß dienen. Vieles kann gleich in Angriff genommen werden, anderes ist noch Zukunftsmusik. Letztlich aber hat der Blindenfußball die Chance, in Deutschland ein anerkannter und einigermaßen populärer Sport auf gutem Niveau zu werden.
Hierfür ist sowohl Arbeit in der Breite als auch in der Spitze vonnöten. Bislang halten sich die Blinden- und Sehbehindertenschulen sehr zurück. Hier aber ist der Nachwuchs zu finden, den ein zukunftsträchtiger Sport braucht. Eine deutliche Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den Fußballverantwortlichen und diesen Schulen ist wünschenswert.
Die bestehenden Standorte könnten offener miteinander umgehen. Bislang ist noch sehr viel Konkurrenzdenken prägend für den Umgang miteinander. Das Akzeptieren einer anderen Meinung oder gar einer gegenteiligen Entscheidung fällt vielen sehr schwer. Wird dieser Zustand überwunden, kann sich der Fußball wesentlich besser entwickeln. Nur wenn der Ball rollt, lernen die Aktiven und haben Freude am Spiel. Spielen kann man aber nur miteinander. Greift diese Einsicht um sich, finden häufiger Freundschaftsbegegnungen statt, wird der Fußball lebendiger und ansehnlicher werden. Auf diese Weise wird er seinen Platz in der Sportwelt finden und behaupten.
Autor der Texte: Thorsten Peitzmeier (2008)
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